Analog zu den allgemein gestiegenen und steigenden Zahlen von an Diabetes erkrankten Erwachsenen, gibt es einen weiteren alarmierenden Trend: Diabetes bei Kindern. Besonders schlimm ist es, wenn die Kinder mit dem Diabetes vom Typ 2 diagnostiziert werden. Warum das so schlimm ist? Weil dieser Diabetestyp eigentlich „Altersdiabetes“ genannt wird und bei Menschen unter dreißig Jahren noch nicht auftreten sollte. Doch seit Mitte der 1980er Jahre ist die Anzahl übergewichtiger Kinder stark angestiegen. Und erhöhtes Übergewicht ist zwar keine Garantie dafür, dass man Diabetes bekommt, aber es steigert das Risiko gehörig.

Gerade bei übergewichtigen Kindern kann dieser Typ Diabetes jedoch schnell verhindert werden, wenn eine Gewichtsreduktion stattfindet. Eine Garantie dafür, dass Ihr Kind nie Diabetes bekommt ist dies selbstverständlich nicht. Schließlich gibt es noch andere Diabetestypen, die zum Teil genetisch oder durch andere Umwelteinflüsse auftreten können. Jedoch sind 95 Prozent der Diabeteserkrankungen Typ 2.

Auf der anderen Seite arbeiten Forscher mit hohem Aufwand an neuen Medikamenten oder Dingen, die den Alltag der Erkrankten erleichtern. Bestes Beispiel dafür ist ein Implantat, welches automatisch den Blutzuckerspiegel messen soll. Denn gerade Kinder mögen sich nicht mehrmals am Tag in den Finger stechen und auch Erwachsene vernachlässigen aus Bequemlichkeit die Blutzuckermessung. Mit der neuen Erfindung sollen die Daten drahtlos übertragen, so dass man die Werte komfortabel im Blick hat.

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