Übergewichtigkeit ist auch in Deutschland ein steigendes Problem, welches nicht ignoriert werden sollte. Oft wird von Menschen mit Übergewicht argumentiert, dass sie sich wohl in ihrer Haut fühlen und keinen Sinn darin sehen abzunehmen, nur weil die öffentliche Meinung der Ansicht ist, dass man nicht zu dick sein sollte, weil es unästhetisch ist.
So einfach kann man es sich aber nicht machen, denn im medizinischen Bereich würde niemand auf die Idee kommen, seinen Patienten abzunehmen, weil es nicht gut aussieht. Stattdessen kann schon leichtes Übergewicht einen schlechten Einfluss auf die eigene Gesundheit haben. Beispielsweise können Rückenbeschwerden auftreten oder die Gelenke werden zu stark belastet. Hier muss dann ein Ausgleich geschaffen werden, denn es wird im Alter nicht einfacher abzunehmen. Und man muss sich auch nicht so spindeldürr hungern, dass selbst Top-Models einem was zu essen geben.
Erreichen lässt sich dies auf zwei Wegen. Zunächst einmal sollte unbedingt mit Sport angefangen werden. So verwandelt man Teile des Fetts schon mal in Muskeln, das Gewicht bleibt dann vielleicht erstmal gleich, aber die Belastung durch dieses wird besser ausgehalten. Man achte zudem darauf, nicht direkt auf Teufel komm raus mit einem Iron Man Training anzufangen. Lieber ein paar sinnvolle Übungen, über die man sich im Netz oder bspw. beim Krankengymnasten beraten lassen kann.
Danach kommt der schwierigere Teil, nämlich das Abnehmen. Man sollte nicht glauben, dass man einfach von heut auf morgen abnehmen kann oder das Ganze durch eine simple Hungerkur erreicht. Ein Diät-Plan muss aufgestellt werden, damit gezielt und langsam, aber stetig abgenommen wird. Nur so vermeidet man einen JoJo-Effekt und wenn man es schafft, die Ernährung vernünftig umzustellen und dazu weiter Sport treibt, kann man das ungesunde Übergewicht effektiv bekämpfen.
Bild: © panthermedia.net Marc Dietrich
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